Fachbeiträge   

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[  -  ]   "Kutane Infektion mit Orthopoxvirus bovis bei einem Wachtelhund"
           Tierärztle Praxis Kleintiere 4/2016; S.273-277 
           http://dx.doi.org/10.15654/TPK-150712   
           
           (K. Jäger, P. Steinborn, K. Weider, P. Wohlsein )

Zusammenfassung: 
Eine 4 Jahre alte Wachtelhündin wurde wegen Inappetenz vorgestellt. Klinisch zeigten sich Papeln und Ulzera am Nasenspiegel und auf der Zunge. Mittels hämatologischer, bakteriologischer und mykologischer Untersuchung ergaben sich keine für eine ätiologische Diagnose relevanten Ergebnisse. Die histopathologische Untersuchung von Hautbioptaten erbrachte den Nachweis einer proliferativen Dermatitis und Follikulitis mit hydropischer Degeneration von Keratinozyten und zytoplasmatischen Einschlusskörperchen. Immunhistologisch wurde Kuhpockenvirus-Antigen nachgewiesen, elektronenmikroskopisch fanden sich Pockenviruspartikel in den Epithelzellen und molekularbiologisch wurde DNA von Orthopoxvirus bovis identifiziert. Auch bei Hunden mit papulösen bis ulzerativen Hautläsionen im Maul- und Gesichtsbereich sollte daher eine Infektion mit Kuhpockenviren differenzialdiagnostisch in Betracht gezogen werden. Derartig erkrankte Tiere stellen ein potenzielles Infektionsrisiko für Menschen und andere Tiere in ihrer Umgebung dar.

[  -  ]   "Labordiagnostik bei Erkrankungen des unteren Respirationstrakts bei Reptilien"
           kleintier konkret 2016; 19(1): S.42-43  
DOI: 10.1055/s-0041-108168              
           (Rachel E. Marschang, Janosch Dietz, Kim O. Heckers)

Abstract: 
Pneumonien kommen relativ häufig bei Reptilien in Gefangenschaft vor. Dieser Umstand ist zum Teil durch die Anatomie ihres respiratorischen Systems bedingt (kein Zwerchfell, relativ einfache Lungenstruktur, z. T. Luftsäcke). Häufig werden Entzündungen des unteren Respirationstrakts durch Haltungsfehler begünstigt, wie zu geringe Temperaturen, Zugluft und mangelnde Hygiene. Oftmals werden diese Entzündungen chronisch und die primäre Ursache kann schwer festzustellen sein.

[  -  ]   "Prävalenz von Antikörpern gegen Borrelia burgdorferi, Anaplasma phagocytophilum und 
           
bestimmte Leptospira-interrogans-Serovare bei Berner Sennenhunden"
           Tierärztliche Praxis Kleintiere, Ausgabe: 2016: Heft 2 2016; S.77-85  
           http://dx.doi.org/10.15654/tpk-140962
           (C. Preyß-Jägeler, E. Müller, R. K. Straubinger, K. Hartmann)

Zusammenfassung
Gegenstand: Berner Sennenhunde (BSH) haben häufiger Antikörper gegen Borrelia burgdorferi sensu lato (Bbsl) als andere Hunderassen, aber es ist nicht bekannt, ob dies auch für andere Erreger gilt. Das Ziel dieser Studie war zu untersuchen, ob BSH häufiger und höhere Antikörpertiter gegen Bbsl, Anaplasma phagocytophilum (Ap) und verschiedene Serovare von Leptospira (L.) interrogans zeigen. Material und Methoden: In die Studie wurden 171 BSH und 57 Kontrollhunde eingeschlossen. Als Kontrollgruppe dienten große (> 30 kg), langhaarige Hunde mit dunklem Fell. Alle Blutproben wurden mithilfe eines Zwei-Stufen-Tests (kinetischer computergestützter enzymgekoppelter Immunadsorptionstest [KELA] und Western Blot) auf das Vorliegen spezifischer Antikörper gegen Bbsl, mit einem Immunfluorenzenztest auf die Anwesenheit von spezifischen Antikörpern gegen Ap und mit einem Mikroagglutinationstest auf das Vorliegen spezifischer Antikörper gegen verschiedene Serovare von L. interrogans untersucht. Ergebnisse: BSH wiesen eine signifikant höhere Prävalenz von Antikörpern gegen Bbsl auf als die Kontrollhunde (43,3% vs. 17,5%; p < 0,001). Impfantikörper gegen Bbsl blieben bei der Prävalenzberechnung unberücksichtigt. Bei 50,3% der BSH fanden sich Antikörper gegen Ap, während dies nur bei 24,6% der Kontrollhunde der Fall war (p < 0,001). Für BSH ergab sich dagegen im Vergleich zu den Kontrollhunden keine höhere Prävalenz von Antikörpern gegen alle 18 Serovare von L. interrogans außer gegen L. copenhageni. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: BSH zeigten eine höhere Prävalenz von Antikörpern gegen Bbsl und Ap sowie höhere Antikörpertiter gegen Bbsl und Ap. Außerdem wiesen BSH signifikant höhere Antikörpertiter gegen L. canicola (p = 0,003), L. copenhageni (p = 0,005), L. grippothyphosa (p = 0,029) und L. vanderhoedoni (p = 0,035) auf. Die Ursache dafür und eventuelle klinische Auswirkungen sind bisher unbekannt.

[  -  ]   "DermatoDie Katze und der Pilz – Dermatophytosen in der Praxis"
           Enke Verlag | veterinärSPIEGEL2016; 2: S.51–60  http://dx.doi.org/10.1055/s-0042-106624
           (Claudia Kreil-Ouschan)

Abstract: 
Dermatophytosen sind weltweit verbreitet und somit ein häufiger Vorstellungsgrund in der tierärztlichen Praxis. Sie werden bei der Katze aber sehr häufig überdiagnostiziert, nicht als solche erkannt bzw. häufig auch unzureichend therapiert. Als Zoonose-Erreger stellen Dermatophyten jedoch ein Infektionsrisiko für Menschen und andere Tiere dar (Zooanthroponose). Ziel des Artikels ist es daher, einen Überblick über Hautpilze bei der Katze zu geben. Es werden dabei Klinik, Diagnostik, aktuelle Therapien sowie Hygiene- und Prophylaxe-Maßnahmen auf Basis der ESCCAP-Richtlinien besprochen.

[  -  ]   "Dermatophyten, Sarcoptes und Demodex – der Hautveränderung 
             mittels PCR auf der Spur
"
           Enke Verlag | kleintier.konkret, 2016; 3: S.36-37  http://dx.doi.org/10.1055/s-0042-106033
           (Karola Weider, Regina Wagner)

Abstract: 
Im Bereich der klinischen Diagnostik hat die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) längst Einzug gehalten, und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wichtig für einen erfolgreichen Erregernachweis ist u. a. die Auswahl des richtigen Probenmaterials.

[  -  ]   "Infektionskrankheiten und Quarantäne bei Schildkröten "
           veterinär spiegel 2016; 26(02):S. 62-67  DOI: 10.1055/s-0042-105901
           (Rachel E. Marschang, Janosch Dietz, Kim O. Heckers)

Abstract: 
Es gibt verschiedenste Schildkrötenarten, die gerne als Haustiere gehalten werden, sowohl Land- als auch Wasserschildkröten. Diese Tiere sind sehr langlebig und einige Arten lassen sich gut in menschlicher Obhut halten. Bei Reptilien ist es wichtig zu wissen, dass sie als ektotherme Tiere für sehr viele ihrer Körperfunktionen, einschließlich ihres Immunsystems, von äußeren Faktoren, insbesondere der Temperatur, abhängig sind. Der Ausgang vieler Infektionen ist deshalb auch von äußeren Umständen abhängig. Dies ist sowohl bei der Entwicklung eines Behandlungsplans als auch bei Erkrankungen, sowie bei der Quarantäneplanung von Bedeutung. In diesem Text sollen einige für Schildkröten wichtige Infektionskrankheiten, Möglichkeiten ihrer Diagnose bei lebenden Tieren sowie Aspekte, die für die Quarantäne von besonderer Bedeutung sind, besprochen werden.

[  -  ]   " Diagnostik von Infektionserkrankungen beim Pferd"
           pferde spiegel 2016; 19(01): S.36-37
           Enke Verlag in Georg Thieme Verlag  DOI: 10.1055/s-0041-111650

           (Michaela Gentil, Antje Wöckener)

AbstracAntikörper- oder Erregernachweis?
Für den Nachweis von Infektionserkrankungen steht dem Tierarzt ein breites Spektrum an Methoden zur Verfügung. Die Wahl des „richtigen“ Testverfahrens gestaltet sich manchmal schwierig und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

[  -  ]   "Fütterungsfehler I – Kalziummangel und seine Folgen. "
           Leipziger Blaue Hefte. 8. Leipziger Tierärztekongress
           Tagungsband 1. Leipzig, Germany, 14.-17. January 2016.

           (Marschang RE)

[  -  ]   " Antibiotische Behandlung von Infektionen mit resistenten Bakterien bei Kleintieren"
            [ Übersetzung und Adaption des Originals von Mark G. Papich 
            Antibiotic Treatment of Resistant Infections in Small Animals,
            Vet Clin North Am Small Anim Pract, 2013, Sep; 43(5) ]
            Kleintiermedizin, 1/2016, S. 11 - 25   http://www.dr-vet.net
            (Jörg W. Schäffner und Babette U. Klein)

[  -  ]   Proceedings des 61 Jahreskongresses der DGK-DVG; Berlin 2016

1) "Verteilungsmuster der Haptoglobinkonzentration bei 965 Katzen"
Kleintierpraxis 61, Heft 1, Abstracts 2016 S.52-53
(Breu D, Müller E)

2) "Microbiota an der Augenoberfläche gesunder Katzen"
Kleintierpraxis 61, Heft 1, Abstracts 2016 S.53
(Büttner J, Schneider M, Müller E, Eule JC)

[  -  ]   " Was bringt das Fass zum Überlaufen?"
          Allergisch bedingte Atemwegssymptomatik
          QUARTER HORSE JOURNAL, Nr. 03/2016; S.54-57
          (Regina Wagner)

[  -  ]   " Gelenke beim Pferd"
          Funktionsstörungen und Nahrungsergänzungen
          Enke Verlag, team.konkret 1/2016
          http://dx.doi.org/10.1055/s-0035-1568314
          https://www.thieme.de/de/team-konkret/profil-7056.htm
          (Dirk Hüfler)
            

 

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