Fachbeiträge   

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[ - ] "Parodontitis – Mikroflora bei Hunden mit Parodontitis und Wirksamkeit von Antibiotika"
            Zahnheilkunde Kleintiere & Heimtiere
            veterinär spiegel 2016; 26(03): 99-104  
            http://dx.doi.org/10.1055/s-0042-111937
            (J. Csokai, S. Schirmer, D. Geier-Dömling, B. Klein, G. Staudacher, I. Ott, E. Müller)

Zusammenfassung

Parodontalerkrankungen sind ein häufiges Problem bei Hunden. Auf den Zähnen bildet sich innerhalb von 24 Stunden ein Zahnbelag (Plaque). Plaque ist prinzipiell ein Biofilm, bestehend aus zu Beginn vor allem grampositiven aeroben Bakterien (meist Streptococcus spp., Staphylococcus spp., Enterococcus spp.) in einer Matrix aus Glykoproteinen und Polysacchariden. Bei Nichtentfernung der Plaque entwickelt sich eine Gingivitis und schließlich kommt es zur Parodontitis. Dabei nimmt die Anzahl der Bakterien stetig zu, wobei die gramnegativen Keime, einschließlich der Anaerobier, die Mehrheit darstellen.
Die bei diesem Prozess entstehenden tiefen Zahntaschen stellen ein geeignetes Milieu zur Weitervermehrung der Bakterien dar, insbesondere der anaeroben Keime.

[ - ] "Der Kleine Beutenkäfer auf dem Vormarsch in Europa"
           - Das sollten Imker und Amtstierärzte wissen -
           Tierärztl. Umschau 71, Nr.9/2016, S.320 - 325
           (Karsten Stieß, Marc O. Schäfer und Heike Aupperle)

Zusammenfassung
Der Befall mit dem Kleinen Beutenkäfer (Aethina tumida) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Der in Afrika heimische Käfer wurde durch den globalen Handel mir Bienenvölkern und Königinnen bereits in Amerika und Australien eingeschleppt und breitet sich immer weiter aus. Seit 2014 ist er auch in Europa (Kalabrien, Süditalien) zu finden. Ob er sich in Italien nur innerhalb der eingerichteten Sperrgebiete verbreitet hat oder bereits darüber hinaus, ist im Moment unklar. Aus Italien werden Imker in ganz Europa mit Bienenprodukten, Völkern und Königinnen beliefert, deshalb ist eine Verbreitung des Käfers über die Grenzen Italiens hinaus wahrscheinlich. Imker, Amtstierärzte und Untersuchungsanstalten sollten wissen, wie der Käfer zu identifizieren und zu bekämpfen ist. Nur wenn eine Einschleppung frühzeitig erkannt und effektiv bekämpft wird, kann die Ausbreitung des Käfers in Deutschland eingedämmt werden. Sollte der Käfer in Deutschland endemisch werden, muss die imkerliche Betriebsweise angepasst werden. Verschiedene Fallen dienen der Diagnose und Bekämpfung.

[ - ] "Diagnostik von Nierenerkrankungen beim Pferd"
           pferde spiegel 2016; 19(03): S.132-133
           DOI: 10.1055/s-0042-109438
           (Antje Wöckener)

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0042-109438

Abstract: 
Gelegentlich – und wesentlich seltener als beispielsweise bei Hund und Katze – finden sich bei Pferden anlässlich einer Routineblutuntersuchung erhöhte „Nierenwerte“. Vor allem ein erhöhtes Kreatinin sollte unbedingt durch weiterführende Untersuchungen abgeklärt werden.

[ - ] "Equine Sarkoide"
           pferde spiegel 2016; 19(02): S. 78-80
           http://dx.doi.Org/10.1055/S-0042-104033
           (Barbara Gruber-Beckmann)

Abstract: 
Equine Sarkoide sind die häufigsten kutanen Neoplasien beim Pferd und ihre Prävalenz ist steigend. Alle Altersgruppen sind betroffen, bei der Erstvorstellung sind die Tiere 2 bis 9 Jahre alt. Eine Geschlechtsdisposition ist nicht bekannt, es sind alle Pferderassen sowie Esel und Zebras empfänglich. Es konnten keine Häufungen bei bestimmten Fellfarben, Jahreszeiten oder geografischen Einflüssen identifiziert werden.

[  -  ]   "Labordiagnostik bei Erkrankungen des unteren Respirationstrakts bei Reptilien"
           kleintier konkret 2016; 19(1): S.42-43  
DOI: 10.1055/s-0041-108168              
           (Rachel E. Marschang, Janosch Dietz, Kim O. Heckers)

Abstract: 
Pneumonien kommen relativ häufig bei Reptilien in Gefangenschaft vor. Dieser Umstand ist zum Teil durch die Anatomie ihres respiratorischen Systems bedingt (kein Zwerchfell, relativ einfache Lungenstruktur, z. T. Luftsäcke). Häufig werden Entzündungen des unteren Respirationstrakts durch Haltungsfehler begünstigt, wie zu geringe Temperaturen, Zugluft und mangelnde Hygiene. Oftmals werden diese Entzündungen chronisch und die primäre Ursache kann schwer festzustellen sein.

[  -  ]   "Prävalenz von Antikörpern gegen Borrelia burgdorferi, Anaplasma phagocytophilum und 
           
bestimmte Leptospira-interrogans-Serovare bei Berner Sennenhunden"
           Tierärztliche Praxis Kleintiere, Ausgabe: 2016: Heft 2 2016; S.77-85  
           http://dx.doi.org/10.15654/tpk-140962
           (C. Preyß-Jägeler, E. Müller, R. K. Straubinger, K. Hartmann)

Zusammenfassung
Gegenstand: Berner Sennenhunde (BSH) haben häufiger Antikörper gegen Borrelia burgdorferi sensu lato (Bbsl) als andere Hunderassen, aber es ist nicht bekannt, ob dies auch für andere Erreger gilt. Das Ziel dieser Studie war zu untersuchen, ob BSH häufiger und höhere Antikörpertiter gegen Bbsl, Anaplasma phagocytophilum (Ap) und verschiedene Serovare von Leptospira (L.) interrogans zeigen. Material und Methoden: In die Studie wurden 171 BSH und 57 Kontrollhunde eingeschlossen. Als Kontrollgruppe dienten große (> 30 kg), langhaarige Hunde mit dunklem Fell. Alle Blutproben wurden mithilfe eines Zwei-Stufen-Tests (kinetischer computergestützter enzymgekoppelter Immunadsorptionstest [KELA] und Western Blot) auf das Vorliegen spezifischer Antikörper gegen Bbsl, mit einem Immunfluorenzenztest auf die Anwesenheit von spezifischen Antikörpern gegen Ap und mit einem Mikroagglutinationstest auf das Vorliegen spezifischer Antikörper gegen verschiedene Serovare von L. interrogans untersucht. Ergebnisse: BSH wiesen eine signifikant höhere Prävalenz von Antikörpern gegen Bbsl auf als die Kontrollhunde (43,3% vs. 17,5%; p < 0,001). Impfantikörper gegen Bbsl blieben bei der Prävalenzberechnung unberücksichtigt. Bei 50,3% der BSH fanden sich Antikörper gegen Ap, während dies nur bei 24,6% der Kontrollhunde der Fall war (p < 0,001). Für BSH ergab sich dagegen im Vergleich zu den Kontrollhunden keine höhere Prävalenz von Antikörpern gegen alle 18 Serovare von L. interrogans außer gegen L. copenhageni. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: BSH zeigten eine höhere Prävalenz von Antikörpern gegen Bbsl und Ap sowie höhere Antikörpertiter gegen Bbsl und Ap. Außerdem wiesen BSH signifikant höhere Antikörpertiter gegen L. canicola (p = 0,003), L. copenhageni (p = 0,005), L. grippothyphosa (p = 0,029) und L. vanderhoedoni (p = 0,035) auf. Die Ursache dafür und eventuelle klinische Auswirkungen sind bisher unbekannt.

[  -  ]   "Prävalenz von Ehrlichia canis in Deutschland"
           DVG Kompakt vet 2/2016 S.10
           (Jacqueline Csokai et al.)

Abstract: 
Ehrlichia canis (E. canis), ein gramnegatives obligat intrazelluläres Bakterium, verursacht die canine monozytäre Ehrlichiose. Diese Erkrankung hat vor allem in jenen südlichen Ländern von Europa eine Bedeutung, wo der Vektor Rhipkephalus sanguineus vorkommt. Durch Importe von Hunden aus diesen Ländern oder durch Urlaubsreisen können jedoch auch Tierärzte in Deutschland mit infizierten Tieren in Kontakt kommen.

[  -  ]   "DermatoDie Katze und der Pilz – Dermatophytosen in der Praxis"
           Enke Verlag | veterinärSPIEGEL2016; 2: S.51–60 
           http://dx.doi.org/10.1055/s-0042-106624
           (Claudia Kreil-Ouschan)

Abstract: 
Dermatophytosen sind weltweit verbreitet und somit ein häufiger Vorstellungsgrund in der tierärztlichen Praxis. Sie werden bei der Katze aber sehr häufig überdiagnostiziert, nicht als solche erkannt bzw. häufig auch unzureichend therapiert. Als Zoonose-Erreger stellen Dermatophyten jedoch ein Infektionsrisiko für Menschen und andere Tiere dar (Zooanthroponose). Ziel des Artikels ist es daher, einen Überblick über Hautpilze bei der Katze zu geben. Es werden dabei Klinik, Diagnostik, aktuelle Therapien sowie Hygiene- und Prophylaxe-Maßnahmen auf Basis der ESCCAP-Richtlinien besprochen.

[  -  ]   "Dermatophyten, Sarcoptes und Demodex – der Hautveränderung 
             mittels PCR auf der Spur
"
           Enke Verlag | kleintier.konkret, 2016; 3: S.36-37  http://dx.doi.org/10.1055/s-0042-106033
           (Karola Weider, Regina Wagner)

Abstract: 
Im Bereich der klinischen Diagnostik hat die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) längst Einzug gehalten, und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wichtig für einen erfolgreichen Erregernachweis ist u. a. die Auswahl des richtigen Probenmaterials.

[  -  ]   "Infektionskrankheiten und Quarantäne bei Schildkröten "
           veterinär spiegel 2016; 26(02):S. 62-67  DOI: 10.1055/s-0042-105901
           (Rachel E. Marschang, Janosch Dietz, Kim O. Heckers)

Abstract: 
Es gibt verschiedenste Schildkrötenarten, die gerne als Haustiere gehalten werden, sowohl Land- als auch Wasserschildkröten. Diese Tiere sind sehr langlebig und einige Arten lassen sich gut in menschlicher Obhut halten. Bei Reptilien ist es wichtig zu wissen, dass sie als ektotherme Tiere für sehr viele ihrer Körperfunktionen, einschließlich ihres Immunsystems, von äußeren Faktoren, insbesondere der Temperatur, abhängig sind. Der Ausgang vieler Infektionen ist deshalb auch von äußeren Umständen abhängig. Dies ist sowohl bei der Entwicklung eines Behandlungsplans als auch bei Erkrankungen, sowie bei der Quarantäneplanung von Bedeutung. In diesem Text sollen einige für Schildkröten wichtige Infektionskrankheiten, Möglichkeiten ihrer Diagnose bei lebenden Tieren sowie Aspekte, die für die Quarantäne von besonderer Bedeutung sind, besprochen werden.

[  -  ]   " Diagnostik von Infektionserkrankungen beim Pferd"
           pferde spiegel 2016; 19(01): S.36-37
           Enke Verlag in Georg Thieme Verlag  DOI: 10.1055/s-0041-111650

           (Michaela Gentil, Antje Wöckener)

AbstracAntikörper- oder Erregernachweis?
Für den Nachweis von Infektionserkrankungen steht dem Tierarzt ein breites Spektrum an Methoden zur Verfügung. Die Wahl des „richtigen“ Testverfahrens gestaltet sich manchmal schwierig und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

[  -  ]   "Fütterungsfehler I – Kalziummangel und seine Folgen. "
           Leipziger Blaue Hefte. 8. Leipziger Tierärztekongress
           Tagungsband 1. Leipzig, Germany, 14.-17. January 2016.

           (Marschang RE)

[  -  ]   " Antibiotische Behandlung von Infektionen mit resistenten Bakterien bei Kleintieren"
            [ Übersetzung und Adaption des Originals von Mark G. Papich 
            Antibiotic Treatment of Resistant Infections in Small Animals,
            Vet Clin North Am Small Anim Pract, 2013, Sep; 43(5) ]
            Kleintiermedizin, 1/2016, S. 11 - 25   http://www.dr-vet.net
            (Jörg W. Schäffner und Babette U. Klein)

[  -  ]   Proceedings des 61 Jahreskongresses der DGK-DVG; Berlin 2016

1) "Verteilungsmuster der Haptoglobinkonzentration bei 965 Katzen"
Kleintierpraxis 61, Heft 1, Abstracts 2016 S.52-53
(Breu D, Müller E)

2) "Microbiota an der Augenoberfläche gesunder Katzen"
Kleintierpraxis 61, Heft 1, Abstracts 2016 S.53
(Büttner J, Schneider M, Müller E, Eule JC)

[  -  ]   " Was bringt das Fass zum Überlaufen?"
          Allergisch bedingte Atemwegssymptomatik
          QUARTER HORSE JOURNAL, Nr. 03/2016; S.54-57
          (Regina Wagner)

[  -  ]   " Gelenke beim Pferd"
          Funktionsstörungen und Nahrungsergänzungen
          Enke Verlag, team.konkret 1/2016
          http://dx.doi.org/10.1055/s-0035-1568314
          https://www.thieme.de/de/team-konkret/profil-7056.htm
          (Dirk Hüfler)
            

 

[  -  ]    =  online nicht verfügbar / not available /

"Equine Sarkoide"
pferde spiegel 2016; 19(02): 78-80
http://dx.doi.Org/10.1055/S-0042-104033
(Barbara Gruber-Beckmann)

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