Forschungsprojekte & Entwicklung

Forschung: GLOWORM 

LABOKLIN forscht zusammen mit Experten aus ganz Europa an einem Projekt um Helminthen-Infektionen bei Nutztieren zu kontrollieren. Titel des Projektes ist Gloworm.
Das Gloworm Projekt arbeitet europaweit zusammen um neue, innovative Technologien sowie Modelle zur Erkennung von Helminthen-Infektionen zu entwickeln, zu überwachen und Änderungen im Krankheitsmuster vorherzusagen. Weiteres Ziel des Projektes ist die Optimierung zur Nutzung von Anthelmintika, um dadurch Resistenzentwicklung und Gloworm-verteilung zu minimieren.

UPDATE: Gloworm Meeting Dublin

LABOKLIN forscht zusammen mit Experten aus ganz Europa an einem Projekt um Helminthen-Infektionen bei Nutztieren zu kontrollieren. Titel des Projektes ist Gloworm.
Vom 16. - 17. September 2013 fand die 2.Vollversammlung und wissenschaftliche Konferenz der Konsortiummitglieder in Dublin, Irland statt.
Die ersten Ergebnisse der verschiedenen Projektteile wurden vorgestellt und diskutiert.
Vielversprechende Fortschritte zeigt die Entwicklung eines Multispezies-Test, durch die FU Berlin, welcher Antikörper gegen Fasciola hepatica, Dictyocaulus vivparus, Ostertagia ostertagi, Haemonchus contortus und Cooperia oncophera aus Serum detektieren soll.
Desweiteren wurde bereits ein 10fach sensitiverer Test zur Bestimmung von H. contortus entwickelt (Moredun Research Institute).
Ein dritter bereits in der Entwicklung befindlicher Test soll SNP‘s (single nucleotide polymorphism)
detektieren, welche verantwortlich für die Resistenz der Helminthen gegen Benzimidazole sind.
Ein weiteres Ziel von Gloworm stellt die Entwicklung von Transmissionsmodellen für verschiedene
Nematodenspezies dar, welche in der Folge zu zielgerichteten Kontrollstrategien führen sollen.
Die vier Spezies Ostertagia ostertagi, Cooperia oncophera, Teladorsagia circumcincta und Haemonchus contortus werden  bereits bearbeitet.
Der Aufbau einer Datenbank zur Bereitstellung der Daten für räumliche Transmissionsanalysen wird für Anfang kommenden Jahres erwartet.
Die Universität Ghent hat ein web-basiertes Programm vorgestellt, ParaCalc®, welches individuelle Kostenabschätzungen durchführen kann, wenn parasitäre Infektionen im Bestand vorliegen oder Behandlungsversuche bereits durchgeführt wurden.Gloworm

Weitere Informationen finden Sie hier: www.gloworm.eu


Entwicklung f TLI, f PLI und c PLI

Pankreasdiagnostik

f TLI: „feline Trypsin-Like-Immunoreactivity“
Der bislang sensitivste Test zur Diagnose einer exokrinen Pankreasinsuffiziens. Bislang war dieser Test nur im Gastrointestinalen Labor an Texas A&M University/USA verfügbar. Laboklin hat nun einen eigenen ELISA entwickelt zur genauen Konzentrationsbestimmung der f TLI bei der Katze.

c PLI: „canine Pancreatic Lipase Immunoreactivity und f PLI: „feline Pancreatic Lipase Immunoreactivity“
Sensitivster Test zur Diagnose einer Pankreatitis bei Hund und Katze. Für lange Zeit gab es diesen Test nur im Gastrointestinalen Labor an Texas A&M University/USA. Ein qualitativer Schnelltest für die Praxis ist seit einigen Jahren erhältlich, sollte aber im positiven Fall immer von einer genauen Konzentrationsbestimmung der PLI bestätigt werden. Auch hier hat Laboklin zwei eigene Teste entwickelt, die jeweils bei Hund und Katze die genaue Konzentration der pankreatischen Lipase im Serum bestimmen.

Innovationsprojekt ATLAS

In einem Kooperationsprojekt des Länderinstitutes für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V. und LABOKLIN GmbH & Co.KG, Bad Kissingen entsteht ein Pathologieatlas für Bienenkrankheiten.
Ziel des Innovationsprojekts ATLAS ist die Erarbeitung und Erstellung eines Lehrbuchs (Bildatlas) zur Darstellung.

1) der routinemäßigen makroskopischen und histopathologischen Präparation der Honigbiene,
2) der Dokumentation der mikroskopischen Normalstruktur von Bienenorganen und
3) der Darstellung der histopathologischen Befunde bei verschiedenen Bienenkrankheiten.

Die Charakterisierung der Normalstrukturen der Organe gesunder Bienen ist eine unabdingbare Voraussetzung, um pathologische Veränderungen identifizieren und interpretieren zu können.
Für die Darstellung der Bienenkrankheiten werden bereits etablierte Infektionsmodelle genutzt und neue Modelle entwickelt um definierte Krankheitsbilder bei Bienen zu untersuchen.
Außerdem werden die Befunde von Bienen aus den Routineuntersuchungen erkrankter Bienenbestände mit denen aus den experimentellen Infektionen verglichen.
Im Vordergrund steht die Dokumentation der Befunde an Hand von Bildern. Um eine möglichst weite Verbreitung dieses innovativen Lehrbuchs zu ermöglichen, werden die Texte in Deutsch und Englisch verfasst.

http://www2.hu-berlin.de/bienenkunde/forschung_lehre/atlas.html

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