Parvovirose

  

Das Parvovirus ist ein sehr kleines, unbehülltes DNA-Virus mit extremer Umweltstabilität. Es kann bis zu einem Jahr in der Umgebung persistieren und ist ebenfalls sehr temperaturstabil. Tiere stecken sich oronasal  mit Parvoviren  an. Zunächst kommt es zur Virusreplikation in den Schleimhäuten und erst danach zur Virämie.  Dadurch kommt es zur Infektion des lymphatischen Systems und der Organe.

Es erfolgt keine Infektion über das Darmlumen!
Es kann zu verschiedenen klinischen Verlaufsformen kommen. Bei der perakuten Form kommt es zum Tod innerhalb weniger Stunden, meist ohne gravierende Symptome.  Die akute Form dagegen zeichnet sich durch eine  schwere Symptomatik aus. Es treten hohes Fieber, schwere blutige Diarrhöen und Vomitus auf. Wegen seiner hohen Affinität zu Geweben mit hoher Mitoseaktivität kommt es parallel zu  schwerer Leukopenie. Sinken die Leukozytenzahlen unter 2000 Zellen/µl ist die Prognose vorsichtig zu stellen. Subklinisch infizierte Tiere stellen als Ausscheider von Voren über den Kot das Erregerreservoir dar.

Methode

Parvoviren, Antigen
Parvovirus - PCR, Erregernachweis
Parvovirus, Antikörper








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