Der Direktnachweis der Sarcoptes-Milben über Hautgeschabsel ist häufig mühsam und von wenig Erfolg gekrönt. Bei klinischem Verdacht auf Sarcoptes-Befall stellt die Serologie häufig eine gute Alternative für den Nachweis dar. In unserem Untersuchungsgut finden wir ca. 25% positive und ca. 13% als fraglich bewertete Proben. Fragliche Titer können immer dann entstehen, wenn in der Frühphase einer Infektion nur wenig Antikörper vorliegen bzw. nach erfolgreicher Therapie die Antikörperkonzentration im Abklingen begriffen ist. Daraus folgt auch, dass eine Serologie zur Therapiekontrolle ungeeignet ist.
Theoretisch muss bei fraglichen Titern auch mit Kreuzreaktionen mit anderen Milben gerechnet werden.
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