Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

Antikörpernachweise

Untersuchungen an 95 klinisch gesunden und 93 klinisch verdächtigen Katzen in unserem Labor ergaben folgende Befunde:

Prozentuale CV- Antikörpertiterverteilung bei den gesunden und den FIP-verdächtigen Katzen

gesunde und FIP-verdächtige Katzen

Ab einer Titerstufe von = 1 : 400 lassen sich signifikant mehr Antikörpernachweise bei den Katzen aus der klinisch verdächtigen Gruppe führen, wie auch untenstehende Tabelle zeigt.


 

 

CV-Antikörpertiter im Grenztiterbereich (400)

  Titer < 1 : 400 Titer 1 : 400 Titer = 1 : 800
gesund (%) 54,3 38,3 7,4
FIP-verdächtig (%) 18,3 37,6 44,1

Niedrige Tieter (< 1:400) schließen eine FIP nicht aus; sie werden auch bei 18% der klinisch verdächtigen Tiere nachgewiesen. Hohe Titer (ab 1:800) deutet mit großer Sicherheit auf eine FIP hin; sie werden in der Gruppe der klinisch Gesunden lediglich bei 7% nachgewiesen.

Bei klinisch verdächtigen Tieren sprechen also hohe Antikörpertiter, allerdings immer nur in Zusammenhang mit anderen labordiagnostischen Parametern wie Virusgenomnachweis und verringertem Albumin-Globulin-Quotienten , für das Vorliegen einer FIP. Näheres in: Die Bedeutung der Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) für die Diagnostik der Felinen Infektiösen Peritonitis (FIP).
 
 

 

 


 


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