Feline Coronaviren werden durch infizierten Kot und durch Speichel übertragen. Katzen infizieren sich dabei meist über mit anderen Katzen geteilte Futterschalen und Katzentoiletten. GIBT ES EINE THERAPIE FÜR EINE FIP? Leider nein ! IST ES MÖGLICH EINE FIP SICHER NACHZUWEISEN? Nein, jedenfalls nicht am lebenden Tier. Durch verschiedene serologische wie molekularbiologische Untersuchungen kann man sich aber diagnostisch annähern. Erhöhte Gesamteiweißwerte und ein charakteristischer Verlauf einer Proteinelektrophorese können weitere Hinweise geben. WANN IST EINE SERUMUNTERSUCHUNG SINNVOLL? Eine serologische Bestimmung des Antikörpertiters bei einem gesunden Tier ist immer dann zu empfehlen, wenn es in einen seronegativen Bestand verbracht werden soll. Auch im Vorfeld einer FIP-Impfung ist eine Antikörpertiterkontrolle sinnvoll. Dabei sagt ein positiver Titer, dass die Katze Kontakt zu Coronavirus hatte. Bei einer gesunden Katze und vor allem wenn diese Tiere aus Zuchten oder Tierheimen stammen, sind auch hohe Titer nicht selten. Sie lassen nicht darauf schließen, dass diese Katze an FIP erkranken wird. Bei dem Verdacht einer FIP-Erkrankung ist die Antikörpertiterbestimmung als Teil der sehr schwierigen Diagnosefindung mit einzubeziehen. In manchen Fällen sind auch bei erkrankten Tieren niedrige Antikörpertiter zu finden. Hier kam es zu einer Bindung der Antikörper mit dem Virus, wodurch sie nicht mehr nachweisbar sind. WIE GROSS IST DAS RISIKO, DASS ANDERE KATZEN IM HAUSHALT AUCH ERKRANKEN? Die FIP ist in der Regel eine Einzeltiererkrankung. Selten kommt es zu mehren Fällen in kurzen Abständen innerhalb eines Bestandes, da sich das Immunsystem der Katzen ganz individuell mit dem Erreger auseinander setzt. |